| Tierschutz noch tragbar? |
| Tagesbuch - Aktuell |
| Geschrieben von: Administrator |
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Tierschützer schlagen Alarm: Tierheime und Tierschutz – Organisationen leiden unter akuter Finanznot. Der Grund: In Zeiten der Wirtschaftskrise können immer mehr Tiere wegen sozialer Umstände nicht mehr gehalten werden. „Fast 70 Prozent der Tiere werden mittlerweile mit der Begründung ,finanzielle Not` abgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 26 Prozent. Diese Zunahme in wirtschaftlichen Krisenzeiten hat ernste Konsequenzen: Futter- und Tierarztkosten steigen, die Tiere lassen sich schwerer vermitteln, gleichzeitig versiegt zusehends der Spendenfluss. Obendrein kommen in den wenigen Sommerwochen etwa 70.000 Tiere von ihren Besitzern abgegebene Tiere hinzu. Laut Tierschutzbund ist zu befürchten, dass sich die Lage in den nächsten Monaten dramatisch zuspitzen wird. Hilfe tut dringend Not. Bei einer repräsentativen Umfrage beklagen 54 Prozent der Tierheime und Gnadenhofe steigende Futterpreise. 21 Prozent mehr kranke Tiere verursachen zusätzliche Tierarztkosten. Bei gleichzeitigem Rückgang der Spenden sind notwendige Investitionen in die Einrichtungen nicht mehr finanzierbar. Lässt der Spendenfluss weiter nach, werden keine Tiere mehr aufgenommen zu werden und auf den Niveau gehalten. Was mit den Tieren passieren wird,wenn keine mehr aufgenommen werden können.Wird es so weit kommen,dass ungewollte Tiere eingeschläffert werden müssen,wenn sie keine Aufnahme finden? Tierheime und Gnadenhofe bitten dringend um Unterstützung in diesen schweren Zeiten. Es darf nicht passieren,dass Tiere mit ihrem schweren Schicksal noch mehr leiden müssen,oder Tieren die Hilfe brauchen nicht geholfen werden kann. |