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Neue Hund kommt-was kommt auf mich zu?
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Geschrieben von: Administrator   

Sie haben sich also die Anschaffung eines Hundes gut überlegt, haben sich genau überlegt welche Hund zu Ihnen und Lebensumständen passt und Sie haben sich über die Rasse ausführlich erkundigt.Das ist natürlich ein aufregendes Ereignis. Auf uns Hunde und auf euch Menschen warten nun viele Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden.

1.Vorbereitungen treffen:
normale Leine,ev.auch eine Leine die man an Gurt befestigen kann bei ängstlichen Hunden,Halsband,Geschirr,Schlafpolster,Futternäpfen,für Windhunde
Mäntelchen gegen Kälte

2.Abholung : Am Anfang steht die Sicherheit!

Wenn Sie Ihren Hund mit dem Auto holen, fahren Sie nicht alleine.
Setzen Sie sich mit dem Hund auf die Ruckbank.Wenn Sie schon einen oder zwei Vierbeiner besitzen,
sollten Sie den neuen Hund nicht zu ihren eigenen Hunden in den hinteren Teil des Wagens geben!
Es könnte schon zu Eifersuchtgerangel kommen.Wenn Sie unterwegs Pause machen,sichern sie den neuen Hund von der hinteren Sitzbank zuerst auf der Leine,die sie in Auto sicher befestigen, dann den Kofferraum öffnen.
Achten Sie darauf, das alles fest sitzt.Sehr gut sind immer Geschirre, darin fühlt sich der Hund sicherer
und er kann nicht aus dem Halsband schlüpfen.Bei sehr ängstlichen Hunden empfiehlt es sich, Geschirr und Halsband anzulegen,
somit haben Sie zwei Leinen zur Sicherung.Falls Sie selbst kein Auto haben,organisieren Sie sich bitte vorher eine Auto-Transport Möglichkeit,weil es ist absolut ausgeschlossen einen Hund,der frisch aus Spanien kommt mit Zug oder öffentliches Verkehrsmittel nach Hause zu transportieren!

Schritt für Schritt zum Ziel
Beim Spazierengehen,besonders in der Gewöhnung Phase sichern Sie die Leine am Gürtel (diese spezielle Leinen sind in Tierhandlungen erhältlich.Die Leine ist so konstruiert,dass ein Ende ist zu Halsband oder Geschirr befestigt und zweite hat der Halter um Teile wie ein Gurt befestigt)
und so kann ihnen der Hund nicht entwischen.Vorsicht,Galgos und Podencos sind Künstler wenn es darum geht  sich von Halsband oder Geschirr zu befreien wen  sich z.B. erschrecken.
Sie kennen von Ihrem neuen Hausgenossen noch nicht die Schreckmomente,die lernen Sie erst mit der Zeit kennenund bei welchem Geräusch er am liebsten weglaufen möchte.Bitte achten Sie darauf, uns anfangs nicht zu überfordern und Situationen auszusetzen, mit denen sie nicht klar kommen. Wenn sie etwas lernen sollen, machen Sie es ihnen einfach und geben Sie ihnen eine Chance, es richtig zu machen. Und bedrängen Sie sie nicht zu sehr. Viele spanische Hunde empfinden Berührungen am Anfang als eher bedrohlich. Wenn sie Angst haben und unsicher sind, machen Sie ihnen Mut. Stehen Sie ihnen zur Seite und muntern Sie uns auf. Bewaffnen Sie sich mit  Lieblings Leckerchen und sorgen dafür, dass keine Panik aufkommt.
Fast jede Woche bekommen ich Such Mails von entlaufenen Hunden!Und fast immer ist Leichtsinn und  Dummheit der neuen Besitzer im Spiel!
Einen Hund, den man paar Tage in der Familie hat, kann man auch noch nicht ohne Leine laufen lassen,besonders dann nicht, wenn der Hund aus dem Süden kommt
und meistens von Angst geprägt ist.
Ebenso ist es ausgeschlossen,einen Hund aus Süden gleich nächster Zeit ein U-Bahn,Bus,Shopping oder Plätze zumuten,wo sich viele Menschen aufhalten!

Die Gewöhnung: Es gibt viel zu tun – mit eurer Hilfe klappt es gut!
Bedenken Sie bitte,der Hund kommt aus denklich schlechten Verhältnissen, die meiste Hunde haben vorher nie zuvor ein Haus betreten,kennen keinen Straßenverkehr,Treppe,Autos,Menschenmengen,sie kennen den Umwelt und seine Reize nicht.Sie müssen sich an alles erst gewöhnen und es braucht  Zeit. Zuerst  muss der Hund Sie  kennen lernen und Vertrauen finden.
Kommt der Hund aus dem südlichen Ländern,haben ihn meistens nur schlimme Erlebnisse mit Menschen geprägt.
Überfordern Sie Ihren neuen Vierbeiner mit neuen Erlebnissen  nicht,lassen sie ihm Zeit, sich an alles zu gewöhnen Schritt für Schritt.!Um den Hund in seiner Neu Orientierungsphase nicht zu sehr zu beanspruchen oder zu verwirren, sollten Sie darauf verzichten, ihn in den ersten Tagen bereits Ihrer Verwandtschaft und den Freunden vorzustellen. Der Hund muss zunächst Sie und die enge Familie kennen lernen, sich an sie gewöhnen und verstehen, dass er nun zu Ihnen gehörtNach Möglichkeit nicht ersten Zeit öffentliche Plätze aufzusuchen,da dort wieder fremde Menschen sind.
Nach ein oder 2 Wochen sieht die Welt für Ihr Hund  schon besser aus,er hat zu Ihnen schon etwas Vertrauen gefasstund dann kann die Welt weiter erkundet werden.
Aber immer Schritt für Schritt!!Die ersten Wochen will sich Ihr neuer Hund nur an Sie und Ihre Familie gewöhnen.
Wenn Sie schon einen oder zwei Hunde haben und der neue Hund dazu kommt,gibt es sicher am Anfang kleine Gerangel, denn das ist im Rudel üblich
und sollte Ihnen keine Angst bereiten.Auch kann es vorkommen,dass der neuer Hund die erste 1-3 Tage die andere Hunde an brummt.Die Hunde aus Süden aus Tötungstation oder Tierheimen dort oft  um ihr Leben dort kämpfen müssen, und denken,dass sie sich verteidigen müssen.Deshalb sie aus Angst manchmal fremde Hunde an brummen,aber wenn sie sehen,dass ihnen kein Gefahr droht,legt sich diese Verhalten vollkommen. Egal wie verträglich Ihr Hund ist, probieren Sie unbedingt vorher aus, ob Ihr Hund auch w i r k li c h andere
Artgenossen in seiner unmittelbaren Umgebung duldet! Wenn Sie sich nicht sicher sind,adoptieren Sie keinen Hund direkt von Spanien,aber lieber einen über eine Pflegestelle,wo sie die Verträglichkeit probieren können.
Nehmen Sie Ihren Hund nicht zum Einkaufen mit, um ihn vor dem Geschäft anzubinden,es gibt es immer Hundediebe.

Mit positiver Bestärkung geht’s am besten – und macht Spaß!

Hunde,die aus Spanien kommen sind nicht stubenrein.Sie leben in Spanien in  Zwingern oder Verschlägen  wo sie auch ihr ,,Geschäft,, machen.Sie kennen auch meistens keine Leine,Spaziergänge,Straßenverkehr,Autofahren und sind auf ein Leben in der Stadt noch nicht gewöhnt.Eine Plus:

Podencos  sind  SEHR verfressen und damit super zu motivieren. Also nicht  mit "Dickschädel" und "unerziehbar". Im Angesicht der Fleischwurst haben sich  ganz viele neue Situationen bravourös gemeistert. Meistens finden Hund aus Spanien  vieles um sich  herum, was sie verängstigt oder verunsichert hat, gar nicht mehr so schlimm, wenn's dabei ein paar besonders gute Leckerchen gab. Dass Sie sie auf Basis positiver Bestärkung an ihre neues Leben gewöhnen und erziehen, ist für Sie bestimmt ohnehin selbstverständlich. Das bedeutet, dass Sie mit ganz viel Leckerchen und netten Worten arbeiten und sie für das, was sie richtig machen, bestärken.

Trainingstipps aus dem Hundebuch? Guter Rat ist nicht teuer, aber rar!

Wir haben hier ein paar empfehlenswerte und fortschrittliche Bücher aufgelistet.

Clarissa von Reinhardt: Das unerwünschte Jagdverhalten des Hundes.

Christina Sondermann: Das große Spielebuch für Hunde.

Martina Nagel, Clarissa von Reinhard: Stress bei Hunden.

Turid Rugaas: Calming Signals. Die Beschwichtigungssignale der Hunde.

Sarah Whitehead: Das Hundebuch für Kids - So wird dein Hund dein bester Freund.