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Mittelmeerkrankheiten

Mittelmeerkrankheiten  bei Hunden aus Ausland

Mittelmeerkrankheiten , was ist das ?

Viele Menschen  sind verunsichert, einem Hund aus Spanien, Italien, der Türkei Ausland ein neues Zuhause zu geben, weil haben etwas über Mittelmeerkrankheiten bei Hunden aus Ausland  gehört .

Zu den Mittelmeerkrankheiten gehören Leishmaniose und Filarien. Die Babesiose und die Ehrlichiose ist längst keine reine Mittelmeerkrankheit mehr, denn sie hat den Einzug über die Alpen schon längst geschafft und befindet sich in der Schweiz, Österreich und Deutschland.Auch Herzwurm (Dirofilaria) ist keine ,,spanische,, Sache,weil  befindet sich auch verbreitet in Ungarn.

Dabei kann man durch einen Mittelmeerkrankheiten-Test, den verantwortungsvolle Organisationen immer macht, das Risiko einer solchen Erkrankung schon einmal vermindern . Vergewissern Sie sich bei einer Adoption,dass kein Schnelltest,aber ein Bluttest in Labor gemacht wurde und lassen Sie sich ihn senden.

Eine gute Nachricht zum Schluß…Alle diese MMK Krankheiten sind gut behandelbar und bei rechtzeitige Behandlung völlig heilbar.Ausnahme ist Leihsmaniose ,aber inzwischen wurde schon eine Impfung entwickelt.

Welche Mittelmeerkrankeiten gibt es den?

 Leihsmaniose,Ehrlichiose und Dirofilaria.Die Bekannteste – Die LeishmanioseWas ist LeishmanioseLeishmaniose ist eine Immunschwächekrankheit. Der Erreger der Leishmaniose

lebt im Blut des Hundes und schwächt ihn. Der Grad der Schwächung ist zum
einen abhängig vom sonstigen Gesundheitszustand des Hundes und zum anderen
von seiner nervlichen Belastung (z.B. durch Umstellung der ihn umgebenden
sozialen Strukturen).Wie wird Leishmaniose übertragen?

Leishmaniose wird durch eine kleine, sandfarbene Mücke durch deren Stich
übertragen. Diese Mücke gibt es fast nur in mediterranem Klima, wie es z.B.
auf Sardinien vorherrscht. Des Weiteren sind für die Entwicklung
infektionstüchtiger Stadien der Leishmanien in der Mücke günstige
klimatische Bedingungen erforderlich, welche es so bei uns in Deutschland
nicht gibt. (Kleine Bestände dieser Mückenart gibt es auch in Deutschland,
jedoch so minimal, dass es keinen Grund zur Besorgnis gibt.)

Die von der Mücke auf den Hund übertragenen Leishmanien werden von
Fresszellen (Makrophagen) aufgenommen, die eigentlich für die Abwehr und
Beseitigung der Eindringlinge verantwortlich sind. Doch bleiben die
Leishmanien unerkannt und beginnen sich zu vermehren. Die befallenen
Fresszellen platzen schließlich und befallen dann weitere Fresszellen, so
dass sie sich weiter im ganzen Körper des Wirtes ausbreiten.

Können andere Menschen oder Tiere (vor allem Hunde) sich bei einem
Leishmaniose positiven Hund anstecken?

Nein, denn eine Übertragung erfolgt nur durch die Sandmücke. Eine Ansteckung
vom Hund auf den Menschen oder von Hund zu Hund oder zu anderen Haustieren
ist mehr als unwahrscheinlich und wurde noch nie nachgewiesen.

Wie sieht das Krankheitsbild der Leishmaniose aus?

Das Krankheitsbild entwickelt sich langsam und kann, je nachdem welche
Organe betroffen sind, sehr variabel sein. Häufig sind: Hautveränderungen,
Lymphknotenschwellungen und Nierenschädigungen. Mit fortschreitender
Erkrankung können Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Milz-,
Leber-, Knochenmark- und Augenschädigungen, auch Lahmheiten, Durchfall
und/oder Fieber auffällig werden. Unbehandelte Hunde haben eine verkürzte
Lebenserwartung und sterben oft früh an Nierenversagen.

Ist ein Hund der Leishmaniose positiv ist direkt erkrankt?

Nein, denn die Leishmaniose muss beim Hund nicht ausbrechen, d.h. er trägt
den Virus in sich, zeigt aber keine Symptome. Doch auch wenn die
Leishmaniose nicht ausbricht, braucht ein infizierter Hund sein Leben lang
Medikamente und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt. Doch ist der
finanzielle Aufwand für die Medikamente gering.

Ist Leishmaniose heilbar?

Nein, wird aber der betroffene Hund mit den richtigen Medikamenten
behandelt, kann auch er ein glückliches Leben führen und sehr alt werden.

Die verschiedenen, bisher eingesetzten Medikamente bewirken beim Hund häufig
eine Besserung des klinischen Zustands, führen in der Regel aber nicht zu
einer vollständigen Heilung mit restloser Beseitigung des Erregers.

Welche Dinge müssen bei einem Leishmaniose positiven Hund beachtet werden?

Das Zusammenleben mit einem Leishmaniose positiven Hund gestaltet sich
unterschiedlich, ausschlaggebend ist hierfür die Intensität der Erkrankung.
Ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen, gibt es keine Beschränkungen.
Auch die empfohlenen Impfungen (Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvovirose,
Leptospirose) sollten nicht vernachlässigt und in den empfohlenen zeitlichen
Abständen erneuert werden. – Ist hingegen die Leishmaniose ausgebrochen,
sollte die weitere Vorgehensweise mit dem Tierarzt ausführlich besprochen
werden, denn klinisch kranke Hunde verfügen häufig nur über ein
eingeschränkt arbeitendes Immunsystem, sodass sich bei diesen Tieren ein
belastbarer Impfschutz kaum entwickeln kann. (Bei geplanten
Auslandsaufenthalten müssen die jeweils geltenden Impfbestimmungen
berücksichtigt werden.)

Herzwürmer (z.B. Filaria)


Wie werden Herzwürmer übertragen?

Ähnlich wie die Leishmaniose können Herzwürmer durch verschiedene
Mückenarten übertragen werden. Deshalb ist es wichtig sie früh zu erkennen,
um Folgeschäden an den Organen des Hundes zu verhindern.

Wann ist Filaria nachweisbar?

Filarien können erst sechs Monate nach Ansteckung im Blut nachgewiesen
werden. Aus diesem Grund ist eine Nachkontrolle nach der Einreise in
Deutschland erst nach dieser Zeit sinnvoll und notwendig.

Wie sehen die Heilungschancen aus?

Sehr gut. Als Therapie braucht der Hund zwar starke Medikamente, dafür wird
er aber wieder ganz gesund.

Ehrlichiose und Babesiose

(Hundemalaria)Wie werden Ehrlichiose und Babesiose (Hundemalaria) übertragen?Ehrlichiose und Babesiose werden durch Zecken übertragen. Häufig treten sie
als Doppelinfektion auf, zum Beispiel mit der Leishmaniose (s.o.). Nahezu in
ganz Deutschland können Hunde mit dieser infektiösen Zeckenart, der
sogenannten Dermacentorzecke, in Kontakt kommen. Für ungeschützte Hunde kann
eine Hundemalariainfektion lebensgefährlich sein.

Besteht eine Gefahr für den Menschen?

Nein, für Menschen ist die Babesiose ungefährlich.

Welche Krankheitsmerkmale treten auf?

Der Hund wirkt müde und schlapp und hat Fieber. Ein alarmierendes Signal für
die Babesiose ist colafarbener Urin. Bei einer Ehrlichiose sind zum Beispiel
Nasenbluten oder Blut im Kot die Warnzeichen.

Wie sehen die Heilungschancen aus?

Mit Medikamenten sind Ehrlichiose und Babesiose vollständig heilbar.